Die Corona-Pandemie in Honduras

Unter der Corona-Pandemie leiden momentan besonders die armen Länder, zu denen auch Honduras zählt. Das macht uns die Arbeit vor Ort schwer. Die Versorgung der Kinder, muss dennoch gewährleistet werden.

Der Arzt und ehemalige Rektor der staatlichen Universität Juan Almendares bezeichnet Honduras als „das Land der Pandemien“ Es gebe eine Hunger- eine Wasser- eine Dengue, eine Korruptions- und die Corona-Pandemie:“ 

Steigende Infektionszahlen legen das Land lahm. Das öffentliche Gesundheitswesen funktioniert nicht und ist in einem katastrophalen Zustand, über 10 Betten in einem Raum, unzureichende und wenige sanitäre Anlagen, keine Medikamente, keine Desinfektionsmittel, und auch keine Beatmungsgeräte, Wasser- und Stromversorgung fallen tagelang aus. Die staatlichen Kliniken können die Menschen nicht aufnehmen.                   

Für die Kinder im Kinderhaus haben wir etwas Essen-Vorrat. Hauptsächlich Bohnen und Reis, da beides haltbar ist. Wir hoffen, dass es ausreicht.

Unsere Schulen und Kindergärten haben wir bereits vor über 4 Wochen geschlossen, als die Pandemie Mittelamerika noch nicht erreicht hatte. Das ist unser Glück.

Das Personal des Kinderhauses – insges. ca. 30 Personen – und auch die Lehrer erhalten während der Zeit des Arbeitsausfalls auf freiwilliger Basis von uns ca. 50 % des Gehalts, um zumindest eine Notversorgung der Familien zu gewährleisten.

Für die Schulen beschäftigen wir rund um die Uhr einen Wächter, der die Gebäude bewacht damit sie nicht geplündert werden.

Das Kinderhaus ist gut abgesichert. Die Kinder können im geschützten Innenhof spielen. 

Wir hoffen, dass wir das alles durchhalten. Wir haben z.Z. keine Einnahmen durch Aktionen, Vorträge und Veranstaltungen und sind deshalb umso mehr auf Spenden angewiesen.

Wir hoffen, dass sich eine Tür öffnet, damit wir auch weiterhin die Hilfe gewährleisen können, die seit 30 Jahren andauert, und durch diese angespannte Situation durchkommen.

Notleidenden Menschen müssen wir in dieser Zeit besonders helfen und dürfen sie nicht im Stich lassen.

Allen, die uns bisher geholfen haben, danken wir im Namen der Kinder sehr herzlich.

Erika B. Anderer                    Kathrin Habedank

Vorsitzende                            2. Vorsitzende

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