Ein Nachmittag voller Einblicke und vielen Emotionen aus Honduras

Am vergangenen Sonntag begrüßte der Verein Kinderhaus Rosa Maria Honduras e.V. zahlreiche Besucherinnen und Besucher beim Honduras-Nachmittag im Pfarrheim Busenbach. In den neuen Räumlichkeiten der Kirchengemeinde konnten sie sich zu Beginn mit einem Glas Horchata, dem typischen Mandelmilch-Reis-Getränk Lateinamerikas, ausgestattet an verschiedenen Stationen einer kleinen Ausstellung auf das Land und das Projekt einstellen. 

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Wir vom Vorstandsteam waren total überwältigt, wie viele Besucher sich dafür interessieren und es mittragen. Das Projekt ist mehr als ein Bauvorhaben. Es ist ein Zeichen der Hoffnung. Es steht für Gemeinschaft und Solidarität – und für die Überzeugung, dass wir gemeinsam etwas bewegen können, auch über große Entfernungen hinweg. Stellvertretend für die Gemeinde überbrachte der stellvertretende Bürgermeister Alexander Kraft seine Grußworte und dankte besonders Erika B. Anderer, die gemeinsam mit Rosemarie Blattner vor über 35 Jahren mit einer Suppenküche den ersten Stein ins Rollen brachte. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit ein umfangreiches Projekt mit einem Kinderhaus für bis zu 30 Mädchen und daran angeschlossenen Bildungseinrichtungen, in denen bis zu 300 Kinder betreut und unterrichtet werden.

Die 1. Vorsitzende Kathrin Habedank stellte den Verein mit seinen Vorstandsmitgliedern vor und zeigte in chronologischer Abfolge, wie das Projekt entstand und gewachsen ist. Anschließend berichtete Wilfried Weber mit einer sehr berührenden Bilderpräsentation von seinem Besuch im Kinderhaus im Oktober 2025. Er nahm uns mit auf eine Reise – nicht nur in ein anderes Land, sondern mitten hinein in Begegnungen, Erfahrungen und Emotionen. 

Zahlreiche Fotografien zeigten, wie die Mädchen im Kinderhaus leben, lernen und eine starke Gemeinschaft bilden – vom Schulalltag über gemeinsames Spielen und Essen bis hin zu gegenseitiger Unterstützung. Der Abschied nach über zwei Wochen war besonders emotional mit Grußkarten, persönlichen Botschaften und herzlichen Umarmungen der Mädchen.

Ein herzliches Dankeschön an Wilfried Weber, der mit seinen Bildern und Worten eindrucksvoll zeigte, was dieses Projekt bewirkt und wie wichtig unsere gemeinsame Unterstützung ist.

Vielen Dank auch an alle Helferinnen und Helfer, die Zeit, Kraft und Engagement eingebracht haben. Danke an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, Vereine, Schulen und Firmen, die mit Spenden, Ideen und Ermutigungen dieses Projekt möglich machen. Ohne Sie wäre das alles nicht denkbar!